Noch-Außenministerin Annalena Baerbock ist gerade in Syrien, wo sie die deutsche Botschaft wiedereröffnet.
Annalena Baerbock (44) hat am Donnerstag (20. März) nach 13 Jahren die deutsche Botschaft in Damaskus wiedereröffnet.
Doch gut drei Monate nach dem Sturz des syrischen Langzeitherrschers Baschar al-Assad steht nicht allein die Zukunft Syriens im Mittelpunkt der Reise.
Vielmehr geht es um die berufliche Zukunft der noch amtierenden Außenministerin. Denn die könnte bald einen Sprung in ein ganz neues Leben wagen. Annalena Baerbock ist für eine Position bei den Vereinten Nationen vorgesehen.
Annalena Baerbock könnte bald in New York leben
Bereits im Mai wird die 44-Jährige ihr Arbeitsprogramm für New York vorlegen, der offizielle Start in den neuen Job wäre dann für September vorgesehen. Laut “Bild” hat Baerbock aktuell noch keine Wohnung in der US-Metropole. Die Anstellung wäre auf ein Jahr befristet, denn das Amt des Präsidenten der Vollversammlung rotiert jährlich. Es umfasst einerseits die Sitzungsleitung, aber auch repräsentative Funktionen und den Empfang internationaler Gäste.
Für die amtierende Außenministerin würde das bedeuten: keine allzu politischen Statements abgeben, weniger Medienpräsenz, Arbeit abseits der Öffentlichkeit.
Was passiert dann mit den Töchtern (9 und 13 Jahre)?
Und Baerbock käme nicht allein über den großen Teich. Laut “Bild” hat die Politikerin ihre Pläne vor geraumer Zeit mit ihrer Familie besprochen und wird ihre beiden Töchter im Alter von 9 und 13 Jahren mit nach New York nehmen. Ihr Ehemann Daniel Holefleisch, von dem Baerbock getrennt lebt, wird weiterhin im gemeinsamen Haus in Potsdam wohnen bleiben und die Familie regelmäßig in den USA besuchen.
Nach der Bundestagswahl hatte Baerbock angekündigt, sich aus der vordersten Linie der Politik zurückzuziehen. Aus persönlichen Gründen wolle sie einen Schritt aus dem Rampenlicht treten. Als Grund nannte sie Belastungen, denen ihre Familie und insbesondere ihre Töchter ausgesetzt waren. Aus dem familiären Umfeld ist zu vernehmen, dass sich die Töchter nun auf ein unbehelligtes Leben freuen können. Der Neustart in den USA käme also allen Beteiligten zugute.