Im letzten Jahr zog sich die erfolgreiche Sportmoderatorin Annika Zimmermann unerwartet aus der Öffentlichkeit zurück. Nun spricht sie erstmals über die Hintergründe.
Annika Zimmermann (36) war sieben Jahre lang Teil der Sportberichtserstattung im ZDF-Morgenmagazin.
Im Jahr 2021 wechselte sie als Moderatorin zur Champions-League-Berichterstattung bei Amazon Prime – ein weiterer großer Erfolg in ihrer Karriere.
Doch im vergangenen Jahr überraschte die 36-Jährige mit der Entscheidung, sich komplett aus dem TV zurückzuziehen.
Zimmermann ignorierte gesundheitliche Warnsignale
Über Jahre hinweg hatte Zimmermann mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen: Ihre Periode blieb aus und sie litt regelmäßig an Blasenentzündungen. “Es hat gedauert zu merken, dass ich Raubbau an meinem Körper betrieben habe”, erzählte sie in einem Interview mit “welt.de”. Obwohl ihr die Arbeit als Sportjournalistin große Freude bereitete, bemerkte sie zunehmend eine innere Leere. “Ich fühlte mich ausgezehrt. Ich war sehr dünn – und dachte, dies sei normal”, berichtete Zimmermann.
Keine Rückkehr ins TV für ZDF-Moderatorin Zimmermann
Besonders die große Anerkennung, die ihr als Moderatorin entgegengebracht wurde, belastete sie zunehmend. “Eine Krankenschwester hat diese Achtung meiner Auffassung nach viel mehr verdient”, erklärt sie rückblickend. Eine Rückkehr ins Fernsehen kann sich Annika Zimmermann nicht vorstellen: “Ich möchte nicht wissen, was kommt.” Stattdessen will sie sich in Zukunft mit Themen wie “Conscious Mentoring, Meditation, Energiemedizin, Pflanzenheilkunde” beschäftigen.