Kapitel 10: Mut in der Kabine.
In der Passagierkabine brach Chaos aus, als einer der verdächtigen Männer aufstand und eine Waffe zog.
„Ruhe bewahren“, verkündete er. „Das Flugzeug ändert den Kurs.“
Doch plötzlich erhob sich ein großer Geschäftsmann von Sitz 24D.
„Das glaube ich nicht“, sagte er.
Sofort stürzte er sich auf den Mann, dessen Waffe durch die Luft flog.
Ein anderer Passagier, ein pensionierter Polizist, überwältigte den zweiten Verdächtigen.
Innerhalb weniger Sekunden neutralisierten die anderen Passagiere die Bedrohung.
Im Cockpit überkam Mara ein Gefühl von Stolz.
Manchmal begegnet einem der Mut dort, wo man ihn am wenigsten erwartet.
Persönlicher Feind
Das Funkgerät knisterte erneut.
„Captain Dalton … ich weiß, Sie sind an Bord.“
Mara erstarrte.
Sie erkannte die Stimme.
„Victor Klov“, flüsterte sie.
Ehemaliger feindlicher Pilot.
Es war kein Unfall.
Es war eine persönliche Angelegenheit.
Kapitel 12–14: Die finale Schlacht.
Victor positionierte das Flugzeug für den finalen Angriff.
Mara führte ein waghalsiges Manöver durch und reduzierte Leistung und Flughöhe gerade so weit, dass Victor über das Gebiet zurückfliegen konnte.
Einen Augenblick später erschienen zwei Kampfjets am Horizont: Militärabfangjäger, die auf das Notsignal reagierten.
Victor brach den Angriff sofort ab.
„Flug 417“, funkte einer der Piloten. „Wir haben ihn unter Eskorte. Er ist in Sicherheit.“
Der Kapitän atmete erleichtert auf.
„Sie haben alle gerettet.“
Kapitel 15–18: Ein neuer Weg.
Als das Flugzeug sicher in London landete, umringten die Passagiere Mary und bedankten sich herzlich.
Doch sie fühlte sich nicht wie eine Heldin.
Sie hatte das Gefühl, jemand habe sie daran erinnert, wer sie wirklich war.
Noch in derselben Nacht rief sie ihren ehemaligen Kommandanten an.
„Ich habe es satt, ständig auf der Flucht zu sein“, sagte sie.
Sechs Monate später trug Captain Mara Dalton wieder Uniform, diesmal zum Schutz ziviler Flugzeuge und zur Abwehr von Bedrohungen, die derjenigen ähnelten, der sie an jenem Tag ausgesetzt war.
Sie hatte etwas Wichtiges gelernt:
Man kann versuchen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Aber wenn man am dringendsten gebraucht wird, kommt das wahre Ich immer zum Vorschein.